MACBETH   -  William Shakespeare

Macbeth verteidigt siegreich Duncans Schottischen Thron und kehrt umjubelt in seine Heimat  zurück. Dort erfährt er in einer Prophezeiung der Magischen Drei, dass er inzwischen Than von Cawdor und darüber hinaus auserkoren ist, König Duncan auf den Thron zu folgen. Duncan lässt Macbeth zu sich holen, um ihn für seine Heldentaten zu ehren. Erwartungsvoll erscheint er vor seinem König, um dann erfahren zu müssen, dass Duncan seinen ältesten Sohn Malcolm zum Nachfolger ernennt. Gedemütigt beschließt Macbeth, sein Recht auf den Schottischen Thron einzulösen und schreckt nicht davor zurück, seine Widersacher auszulöschen. Damit nimmt der blutige Weg Macbeths seinen Lauf.

Im Zeitalter der Medien kommt der virtuellen Welt des Internets in Bezug auf Machterringung und seinem Erhalt eine zentrale Bedeutung zu. Ohne dieses Werkzeug der Informationsverbreitung wäre ein politisches Überleben nicht möglich. In unserem Konzept wird auch Macbeth von seiner Machtzentrale aus die Geschicke via Internet lenken. Macbeth steht für die Gier nach Macht und die Unfähigkeit sich zu begrenzen. Hierfür würde er sich heute anderer Mittel als zur Entstehungszeit des nach ihm benannten Renaissancestückes bedienen. Notebook, Smartphone und Internet ersetzen Schwerter und Messer.

Premiere: 

01. Juni 2011 um 20 Uhr im Gallus Theater

Weitere Vorstellungen:

02., 03., 04., 05. und 07. Juni um 20 Uhr
18. bis 20. August um 20 Uhr
als Spielzeiteröffnung 19. August um 11 Uhr

Macbeth
Lady Macbeth
Hacker
Banquo

Christoph Stein
Julia Breckheimer
Thomas Kellner
Jan Schuba

Regie
Ausstattung
Licht
Sound
Video
Video-Ton
Ausstattungsmitarbeit / Produktion
Dramaturgische Mitarbeit 
Regieassistenz
PR

Regina Busch
Nina Zoller
Jan Hartmann / Christian Hinse
Niels Lanz
Denis Carbone, Andreas Thürck, Josef Akebrand
Frank Marheineke
Claudia Kamb
Caroline Pretot
Denise Marhauser, Mona Nemec
Christiane Köppe