MACBETH - William Shakespeare
Macbeth verteidigt siegreich Duncans Schottischen Thron und kehrt umjubelt in seine Heimat zurück. Dort erfährt er in einer Prophezeiung der Magischen Drei, dass er inzwischen Than von Cawdor und darüber hinaus auserkoren ist, König Duncan auf den Thron zu folgen. Duncan lässt Macbeth zu sich holen, um ihn für seine Heldentaten zu ehren. Erwartungsvoll erscheint er vor seinem König, um dann erfahren zu müssen, dass Duncan seinen ältesten Sohn Malcolm zum Nachfolger ernennt. Gedemütigt beschließt Macbeth, sein Recht auf den Schottischen Thron einzulösen und schreckt nicht davor zurück, seine Widersacher auszulöschen. Damit nimmt der blutige Weg Macbeths seinen Lauf.
Im Zeitalter der Medien kommt der virtuellen Welt des Internets in Bezug auf Machterringung und seinem Erhalt eine zentrale Bedeutung zu. Ohne dieses Werkzeug der Informationsverbreitung wäre ein politisches Überleben nicht möglich. In unserem Konzept wird auch Macbeth von seiner Machtzentrale aus die Geschicke via Internet lenken. Macbeth steht für die Gier nach Macht und die Unfähigkeit sich zu begrenzen. Hierfür würde er sich heute anderer Mittel als zur Entstehungszeit des nach ihm benannten Renaissancestückes bedienen. Notebook, Smartphone und Internet ersetzen Schwerter und Messer.
Premiere: |
01. Juni 2011 um 20 Uhr im Gallus Theater |
Weitere Vorstellungen: |
02., 03., 04., 05. und 07. Juni um 20 Uhr |
Macbeth |
Christoph Stein |
Regie |
Regina Busch |
